Projektkurs Stolpersteine auf Gedenkstättenfahrt in Hamburg

Der Projektkurs Stolpersteine aus der Q1 fuhr während der diesjährigen Gedenkstättenfahrt in Begleitung des IBB e.V. (Internationales Bildungs- und Begegnungswerk) vom 2. bis 4. März 2026 in die Hansestadt Hamburg. Begleitet wurden die elf Schülerinnen und Schüler von ihrem Kurslehrer Marius Jakobus und der Lehrkraft Charlotte Lyding. Im Rahmen dieser Kursfahrt besuchte die Gruppe u.a. die KZ-Gedenkstätte Neuengamme und die Gedenkstätte Hannoverscher Bahnhof in Hamburg. Außerdem fanden die Schülerinnen und Schüler an vielen Orten in Hamburg Spuren von Menschen, die unter der Verfolgung der Nationalsozialisten gelitten hatten.

Am Montag begann die Projektkursfahrt, welche von einem Teamer des IBB durchgehend begleitet wurde, mit einer gemeinsamen historischen und räumlichen Orientierung zur NS-Zeit und insbesondere dem KZ Neuengamme. Zudem stand eine erste digitale Stadtrallye auf dem Plan.

Am nächsten Morgen brach der Kurs bereits früh zur KZ-Gedenkstätte Neuengamme vor den Toren Hamburgs auf. Dort begaben sich die Schülerinnen und Schüler in der Gedenkstätte auf sehr viele persönliche Lebenswege von Opfern und Tätern. Außerdem besichtigten sie die noch erhaltenen oder wieder freigelegten Anlagen des Konzentrationslagers, auf dessen Gelände sich nach dem Zweiten Weltkrieg bis 2006 ein Gefängnis befand. Zum Abschluss wurde dann noch der hinter der Ziegelei, in welcher tausende Menschen während der Zwangsarbeit den Tod fanden, die erste Nachkriegsgedenkstätte am dortigen Ort, das Haus des Gedenkens, besucht. Den Abschluss fand dieser für alle dann sehr interessante aber auch aufwühlende Tag in einer gemeinsamen Gesprächsrunde, bei der sich nochmal über die Eindrücke ausgetauscht werden konnte.

Am Mittwoch wurde dann die Gedenkstätte Hannoverscher Bahnhof besucht, von welcher aus zwischen 1940 und 1945 aus mindestens 20 Transporte mit vorwiegend deportierten Juden in die Ghettos gebracht wurden. Anschließend ging es für alle noch auf die Plaza der Elbphilharmonie und auf den Hochbunker in Sankt Pauli. Damit endete eine spannende und schöne Kursfahrt.

Ein großer Dank gilt wieder einmal dem IBB e.V. für die auch in diesem Jahr hervorragende Vorbereitung, Organisation und Begleitung der Gedenkstättenfahrt.

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